Samstag, 5. November 2016

Seidenraupen Cross 2016

Oh, oh erst einmal die Feststellung - morgen ist es auch schon wieder 14 Tage her, der Seidenraupen Cross für das Jahr 2016. Ich komme irgendwie aktuell nicht dazu, dass ich kurzfristig nach dem Event darüber zu berichten. Werde versuchen - mich zu bessern. Nun aber zum Bericht ...

Am 23. Oktober 2016 ging es also mit dem von der Firma geliehenen Renault Kangoo und einem meinem Lieblingsmenschen, meiner Schwester auf nach Krefeld zum Sportplatz am Hölschen Dyk um dann ca. 6,6 km durch den Hülser Bruch zu "crossen".

Vor Ort habe ich dann noch Caro und Lara angetroffen, welche ebenfalls am Lauf teilgenommen haben. Da es sehr kühl war - um nicht "arschkalt" sagen zu müssen, haben wir uns bis zum Start in der warmen Umkleide aufgehalten. 


Um kurz nach 10 Uhr gingen meine Schwester und ich dann auf die ca. 6,6 km lange Runde über "Stock und Stein" und durch eine schöne Landschaft, welche bei unserem Lauf noch ziemlich nebelig war. Insgesamt lief es bei mir ganz gut - an den Anstiegen langsam, aber gegen Ende hatte meine Schwester leider wieder immer mehr mit ihrem Knie zu kämpfen, sodass wir regelmäßig Geh-/Stehpausen machten. Sie meinte zwar, dass ich ruhig weiterlaufen kann, aber dies wollte ich nicht. Wollte ja gemeinsam mit ihr ins Ziel einlaufen.

Am Ende stand eine Bruttozeit von 48 Minuten, 33 Sekunden und ein paar Hundertstel auf der Uhr , der Zeitmessung.

Nach dem Zieleinlauf noch kurz gestärkt, dann nach Hause und am Nachmittag bei schönstem Sonnenschein noch eine Hunderunde mit dem Herzenshund gedreht.
Insgesamt eine nette Veranstaltung, gut organisiert, Ummeldung sehr unkompliziert möglich gewesen und gerne, wenn es passt im nächsten Jahr auch wieder am Start. Dann hoffentlich auch mit Marion (leider war sie krank).


Zahlen und Fakten zum Seidenraupen Cross 2016 vom 28.10.2016 gem. Polar V800

Distanz: 6,49 KM
Zeit: 48:35 min (netto)
HF-durchschnitt: 151 bpm
HF-max: 166 bpm

Platz: 43 von 48 (Frauenwertung)

Montag, 10. Oktober 2016

11. Sparkassen Münsterland Giro

Mit meiner Teilnahme am Münsterland Giro ist ein weiterer Traum / ein weiteres Ziel real geworden.

Ich erinnere mich an ein Gespräch mit Jule beim Fahrradfilmfestival vor 2 Jahren. Dort haben wir uns
darüber unterhalten, dass ich auf alle Fälle mal einen Triathlon machen mag und bei einem Rennen mit dem Fahrrad teilnehmen mag. Ob MTB oder Rennrad, da hatte ich mich noch nicht festgelegt. Den Traum (Wunsch) vom Triathlon habe ich mir 2015 zweimal erfüllt und es wird noch Wiederholungen geben. Für die Geschichte mit dem "nur" Rad fehlte ein Zeitpunkt wo es passte. 

Anfang 2016 bewarb ich mich dann also für ein Platz im ŠKODA Veloteam, denn seit Herbst 2015 besaß ich ja nun auch endlich das passende Rad für die Hamburg Cyclassics oder den Münsterland Giro. Für Hamburg hatte ich kein Glück, aber dann ja für Münster (die Nachricht kam recht spät - die 10 km beim Sparda-Bank CentrO-Lauf waren schon fix). Ach was habe ich mich gefreut über die Mail "Willkommen im Team", aber somit wuchs auch der Respekt, denn es sollte mein erstes Rennen werden - gefordert wurde ein 26er Schnitt auf der ca. 70 km Runde - ich war am Vortag noch 10 km laufen und insgesamt hatte ich mich nach der Ruhr2NorthSea Challenge mehr auf das Laufen als auf das Radfahren konzentriert. Letztendlich habe ich dann irgendwann beschlossen, dass ich es einfach locker angehe. Ziel war nur: heile durchkommen und möglichst nicht vom Besenwagen überholt werden oder gar am Ende, weil zu langsam nicht in die Wertung kommen. So ging es dann mit der eignen Panik im Vorfeld ...

Nach dem Lauf vom 02.10.2016 bin ich dann nach Hause und quasi wenige Stunden später mit dem RE2 nach Münster. Dort habe ich dann fix in der DJH eingecheckt und bin zur Pre-Race-Party von ŠKODA. Dort gab es dann ein Buffet zur Stärkung für den nächsten Tag und ein Treffen mit Marcel Kittel. Fing ja schon mal alles echt super an. Die ersten netten Bekanntschaften, mit anderen Teammitgliedern, war ebenfalls gelungen. Dann ging's inklusive Startbeutel für den großen Tag, zurück in die Jugendherberge und zeitig ins Bett.

Um 6:30 Uhr ging dann der Wecker am Montagmorgen. Anziehen, Sachen packen und auf ins VIP Zelt von ŠKODA zum Frühstück. Bisschen mit den anderen Teammitgliedern quatschen und dann die Meter zum Start rollen. Auf ging's in den Startblock und dann kurz nach 8:30 Uhr raus auf die Strecke.


Unterwegs lief es dann gut für mich, wenn ich auch auf weiten Strecken häufig "mein eigenes Feld" gebildet habe, aber ich war auch nicht zu unglücklich drüber. Der Wind und insgesamt das Wetter meinte es gut mit uns, der Belag feucht und zwischendurch Nebel, aber nicht strömender Regen von oben gepaart mit fiesem Gegenwind. Tempomäßig waren alle meine Befürchtungen auch umsonst, denn ich war deutlich zügiger als ich erwartete unterwegs und doch des nassen Straßenzustandes angepasst. Rechts und links gab's einige Sturzopfer zu sehen und ich hoffe, dass alle mittlerweile wieder wohlauf sind. Die Strecke ging von Münster aus, über Schapdetten in Richtung Billerbeck. Von Billerbeck über Darfeld nach Horstmar und von dort dann über Laer, Altenberge und Nienberge zurück nach Münster. Nachdem ich mein Vorhaben (heile durchkommen und möglichst nicht vom Besenwagen überholt werden und in die Wertung kommen) erfolgreich erholt hatte ging es für mich wieder ins VIP Zelt von ŠKODA. Dort gab's dann eine After-Race Stärkung und Massage. Nach einer Dusche ging ich dann noch über die "Messe" und gönnte mir noch Kaffee und Kuchen bevor ich in den Zug Richtung Heimat stieg.

Zuhause war dann "Beine hoch" angesagt und es gab später noch Abendessen von meinem Lieblingschinesen.

Eines steht jetzt schon fest: es war nicht mein letztes Rennen und 2017 werde ich mein Glück beim ŠKODA Veloteam erneut probieren, denn es hat sich gelohnt! Vielen, vielen Dank für dieses wunderbare Erlebnis natürlich auch an ŠKODA und die Organisation dahinter.




Zahlen und Fakten zum 11. Sparkassen Münsterland Giro vom 03.10.2016

Distanz: Cup der Sparkasse Münsterland  (70 km)
Zeit: 2:29:09 min (netto)
HF-durchschnitt: 143 bpm
HF-max: 159 bpm

Platz: 177 von 221 (Frauenwertung)
51 von 59 (AK Master 1 / WSen1)

Nach dem Rennen am VIP-Zelt ;-)

3. Sparda-Bank Centro-Lauf

Zum Urlaubsabschluss sollte es nochmal sportlich zugehen.

Also ging es am 02.10.2016 in der Frühe los nach Oberhausen zum 3. SPARDA-BANK CentrO-Lauf. Auf dem Weg zur Startunterlagenabholung ärgerte ich mich ein wenig, dass ich für den Lauf ein Outfit kurz/kurz vorgesehen hatte. Es war frisch und nass. 

Vor Ort angekommen traf ich zufällig auf Stephan und Familie. Stephan wollte auch die 10 Kilometer laufen und so beschlossen wir, es gemeinsam und gemütlich anzugehen. Ich wollte nicht Vollgas geben, da mich am Tag danach noch ein weiteres sportliches Ereignis erwartete.

Pünktlich um 11:30 Uhr ging es dann für uns Läufer/innen des Hauptlauf - 2 x auf die ca. 5 km Runde, welche wie folgt aussah: Luise-Albertz-Platz- am AQUA Park vorbei - durch die Marina Oberhausen - über die Emscher - an der Emscher entlang - über "Am Grafenbusch" - an tree2tree vorbei und dann über die CentrO-Promenade zurück zum Luise-Albertz-Platz.

Einige Höhenmeter enthielt die Runde, eine Treppe auch und teilweise wurde sie in meinen Augen nicht ganz so günstig geführt beziehungsweise war auch nicht klar gekennzeichnet. Außerdem nervig: die Ordner konnten die Passanten / Zuschauer nicht an allen Stellen ausreichend von der Laufstrecke fernhalten, sodass es hier auch immer wieder zu Störungen kam.
Mit meiner eigenen Leistung beim Lauf bin ich zufrieden und dadurch, dass Stephan mich an manchen Stellen langsamer gepaced hat, waren die Beine nach dem Lauf auch nicht zu fertig und hatten genug Kraft für den Tag danach.

Zahlen und Fakten zum 3. Sparda-Bank CentrO-Lauf vom 02.10.2016
Distanz: 10 KM
Zeit: 1:08:58 min (netto)
HF-durchschnitt: 151 bpm
HF-max: 164 bpm


Platz: 79 von 85 (Frauenwertung)
          17 von 18 (AK30, Frauen)

Mittwoch, 14. September 2016

14. NEW-Volksbad-Lauf

Zum 14. NEW-Volksbad-Lauf hatte ich mich erst in der Woche zuvor noch schnell angemeldet. Wollte ich doch an dem Wochenende, meinem ersten Urlaubswochenende gerne 15 Kilometer laufen und meine neuen Ruhrgebiet-Laufshirts von emotion Sportswear ausführen. 

Fast wären es 20 km geworden, denn nach dem Chaos vom Vortag, 3. Welterbelauf Zollverein, hatte ich ernsthaft darüber nachgedacht, dann statt Samstag am Sonntag die 10 km zu laufen. Ich habe mich dann jedoch am Sonntag nicht mehr umgemeldet und es blieb dann bei den festgelegten 15 km.





Gegen 9:20 Uhr habe ich mich mit dem RE und der S-Bahn aufgemacht und bin zum Volksbad in Mönchengladbach gefahren. Vor Ort dann unkompliziert und ohne Probleme meine Startunterlagen abgeholt, die super Garderobenspinde für meine persönlichen Gegenstände genutzt, noch ein paar Bilder geschossen und mir die laufenden Läufe angesehen. Das Wetter spielte auch mit: trocken, keine pralle Sonne und nicht mehr ganz so warm, wie am Vortag.



kurz nach dem Start 
(c) www.Leichtathletik-Bilder.de
Um kurz vor 12:00 Uhr habe ich mich dann im Startblock eingereiht und auf den Startschuss gewartet. Dann ging es los und es hieß 2 Runden laufen (1 x klein / 1 x groß) durch nette Umgebung und vor allem sehr bewaldet. Dadurch gab's Schatten genug, aber die Hitze vom Vortag staute sich auch noch gut im Wald.

Geplant war eigentlich ein lockeres Laufen, aber es lief gut - irgendwie sehr gut.




Am Vortag den 10er noch mit durchschnittlich 7:13 min/km, den heutigen Lauf mit 6:33 min/km im Durchschnitt. Es fühlte sich aber konstant gut an, denn das übliche Schnaufen kenne ich ja mittlerweile und es ist mal mehr und mal weniger vorhanden. Nach meinem Zieleinlauf habe ich mir eine Massage abgeholt und den 10 Kilometerlauf noch angesehen. Danach habe ich dann am frühen Nachmittag meinen Heimweg angetreten. 

Ein schöner Lauf, eine gute Orga und für mich alles in allem ein gelungenes Laufwochenende!


Zahlen und Fakten zum 14. NEW-Volksbad-Lauf vom  11.09.2016
Distanz: 5 KM
Zeit: 32:10 min
HF-durchschnitt: 151 bpm
HF-max: 164 bpm


Platz: 60 von 86 (Frauenwertung)
          13 von 17 (AK30, Frauen)

3. Welterbelauf Zollverein

Der Morgen begann am Samstag chaotisch und um den Start bangend.

Wie ich leider feststellen musste war meine Anmeldung für den Hauptlauf - 10 Kilometer wohl nicht durchgegangen. So stand ich leider nicht in der Startliste und ob noch eine Nachmeldung für 10 km möglich, stand in den Sternen. Also via Facebook-Veranstaltung auf die Suche nach einem Startplatz für den Hauptlauf begeben und zeitgleich frühzeitiger als geplant zu "Zollverein" gefahren. Alles mit der Hoffnung noch vor Ort Glück zu haben und Nachmelden zu können.

Vor Ort angekommen dann die ernüchternde Nachricht, einer etwas unhöflichen Dame. Es wäre nur noch eine Nachmeldung auf 5 Kilometer möglich. Na ja, bevor ich gar nicht laufe, dann lieber die kürzere Distanz. Irgendwann kam dann Stephan und als ich ihn traf, fragte er ob alles geklappt hätte. Ich sagte dann, dass ich nun auf 5 km gemeldet bin. Er teilte mir dann mit, dass ich nun auch die Chance hätte doch am Hauptlauf teilzunehmen, da er soeben jemanden von 10 km auf 5 km umgemeldet hatte. Also dann nochmal gemeinsam zur Anmeldung und der Versuch für 10 km zu registrieren. Die vorher schon unhöfliche Dame zeigte sich anfangs nicht kooperativ, sagte mir immer wieder - "der Hauptlauf ist voll", aber am Ende ging es dann doch. Das freute mich dann. Die Zeit bis zum Hauptlauf habe ich dann mit vielen netten Menschen, welche ich kenne und kennenlernte verbracht.

kurz nach dem Start (c) J. V.
Um 17:30 Uhr fiel dann der Startschuss zum Hauptlauf über Zollverein. Die 10 Kilometer bedeuteten 1 kleine Runde und 2 große Runden laufen. Gemeinsam mit Stephan bin ich die ersten 5 Kilometer angegangen und die restlichen hat dann jeder für sich in seinem Tempo ins Ziel gebracht. Das Wetter war einfach sehr, sehr warm und daher habe ich langsam angehen lassen.

Leider war man organisatorisch wohl nicht so 100%ig auf die Temperaturen eingestellt, denn es gab nur 1 Verpflegungspunkt / Getränkestand zu Beginn einer neuen Runde und dort waren auch zu wenige Helfer mit zu wenig Wasser im Einsatz.
Bedeutete als Stephan und ich in Runde 2 gingen gab's nur leere Becher, welche uns dann schnell halbvoll gemacht wurden und in meiner 3. Runde durfte ich dann stehen bleiben und mir meine benötigten Wasserbecher selbst füllen. Aber leider auch erst nachdem der Helfer noch volle Wasserflaschen gefunden hatte.

Nach etwas über 1 Stunde 13 Minuten (netto) ging es für mich über die Ziellinie. Dort gab es dann auch endlich genug Flüssigkeit zum auftanken und zum Abschluss des Tages noch eine wohltuende Massage meiner Waden. Am nächsten Tag sollten dann lockere 5 Kilometer in Mönchengladbach anstehen.

Ob es im nächsten Jahr nochmals hingeht - aktuell weiß ich es noch nicht, denn organisatorisch war ich ein wenig enttäuscht, wenn ich dann letztendlich auch starten konnte und heile angekommen sind. Denn neben der Wasserpleite zeigt die Ergebnisliste, lediglich 600 Läufer/innen von max. 700 Läufer/innen als gestartet. Da hätte man es zu Beginn auch ohne Tausch nicht direkt ablehnen müssen. Gut Ersatzstartnummer hätte es ja nicht gegeben, da Stephans auch erst weg war, aber dann noch aufgetaucht war. Wurde versehentlich an eine Frau herausgegeben. Namen o. ä. wurden bei der Herausgabe aber auch nicht kontrolliert. Na ja - egal Veranstaltung vorbei und ich konnte starten. Daher nun "Haken" dran!




Zahlen und Fakten zum 3. Welterbelauf Zollverein vom 10.09.2016
Distanz: 10 KM
Zeit: 1 Std - 13:11 min
HF-durchschnitt: 152 bpm
HF-max: 165 bpm


Platz: 523 von 600 (Gesamtwertung)
          161 von 178 (Frauenwertung)
          24 von 24 (AK30, Frauen)






Alle weiteren aktuellen News / Aktivitäten, wie immer bei Facebook: www.facebook.com/yoyo.swim.bike.run