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Samstag, 30. Dezember 2017

Das war mein 2017 aus sportlicher Sicht

Da 2017 ja mit Ablauf des morgigen Tages vorbei ist, folgt hier, wie in den Jahren zuvor mein üblicher (kurzer) Saisonrückblick mit kleinem Ausblick auf die Saison 2018.

Für 2017 gab es ja sportlich gesehen 2 Ziele:
Erstens meinen ersten Halbmarathon ins Ziel bringen und zweitens endlich wieder ein bisschen Triathlon. Wie ihr ja auf diesem Blog verfolgen konntet, wurden beide Ziele erfolgreich abgeschlossen.

Highlights in diesem Jahr waren auf alle Fälle:

2. Lauf für die Liebe in Mülheim

Gemeinsam mit vielen Lauffreunden für meinen Kumpel Jonas und seine Delfintherapie (welche er u.a. dadurch im Sommer 2017, erfolgreich wahrnehmen durfte)



Bergische6StundenLauf

Schön organisierte Veranstaltung, viele ebenfalls teilnehmenden Lauffreunde und, weil es unsererseits (Claudia, Katja und meine Wenigkeit) ebenfalls für eine guten Sache war.








10 Freunde Triathlon in Darmstadt

Besi und viele Friends an der Strecke, aber natürlich auch mit all' den "Besi & Friends" im Team und meinem bisher ersten Treppchenplatz :-).






Auch die drei Starts beim B2Run mit dem Runners Point Run Club waren sehr schön, wenn auch meine eigene Laufperformance weniger optimal war.

Insgesamt war ich 2017 zwar bei deutlich weniger Veranstaltungen / Wettkämpfen in als ursprünglich mal angedacht / geplant, denn die Ursprungsplanung wurde teilweise wegen familiärer Veranstaltungen (Hochzeit von der Cousine im Juli / Hochzeit vom Cousin im September), aber leider auch von Krankheit-/Verletzungspausen und teils anderen Gründen sehr abgespeckt beziehungsweise nicht zu Ende geführt. 

Schlussendlich ist aber trotz alledem an der ein oder anderen Veranstaltung teilgenommen worden,wie ihr nachstehend nochmal in der Übersicht erhaltet. Wenn ihr die einzelnen Berichte nochmals nachlesen mögt, wie in den Vorjahren einfach auf die jeweilige Veranstaltung klicken.

26.03.2017: Weir Venloop (21,0975 km)
02.04.2017: 2. Lauf für die Liebe (5 km)
23.04.2017: 24. Int. Gelsenkirchener Volkslauf / 2. Holocaust-Mahnmal-Marathon (5 km)
30.04.2017: METRO Marathon Düsseldorf 2017 (in einer Henkel-Firmenstaffel) (13,1 km)
01.05.2017: 3. Herz-Kreislauf Essen (5 km)
19.05.2017: 10. Zoolauf Duisburg (5 km)
21.05.2017: 5. VIVAWEST Marathon (10 km)
23.05.2017: B2Run Dortmund (6,8 km)
28.05.2017: 26. Regensburg Marathon (21,0975 km)
22.06.2017: B2Run Düsseldorf (6,2 km)
01.07.2017: Bergischer6Stundenlauf
23.07.2017: 12 Stunden Höhenmetersammeln am HohlerBuckel
30.07.2017: Deutsche Post Ladies Run Dortmund (10 km)
06.08.2017: 14. Gladbecker Sparkassenlauf (10 km)
19.08.2017: Novitas BKK Innenhafenlauf (5 km)
27.08.2017: 10 Freunde Triathlon Darmstadt (380 m / 18 km / 4,2 km)
03.09.2017: 21. Willicher Triathlon (300 m / 33 km / 3 km)
05.09.2017: B2Run Gelsenkirchen (5,4 km)


Das Jahr endet morgen für mich, wenn es auch gerade gegen Ende eigentlich anders geplant war, trotzdem zufrieden mit dem Erlebten sowie auch jedem erreichten "Ziel". Letztendlich waren es obwohl verspätet in die Saison gestartet und früher beendet auch nur rund 15 km weniger laufend als 2016.  Auch die kleinen Rückschläge, welche es in 2017 gab waren rückwirkend nicht für alles schlecht, denn es ist auch viel Gutes entstanden. Schlecht waren die nur, für die Zahl auf der Waage und meine Figur. 

Mein Ausblick auf 2018:
Erstmal im Januar wieder meine Laufschuhe schnüren und langsam sowie hoffentlich schmerzfrei  mit dem Laufen beginnen. Des Weiteren den aktuellen IST-Zustand erfassen und möglichst wieder in positivere verändern. Das erste konkrete Ziel lautet dann Ende Mai 2018 ein gutes ins Ziel bringen des Halbmarathon beim Vivawest Marathon 2018.

Je nachdem wie sich mein Training im I. Quartal 2018 dann entwickelt, geht's mit den "Hochzeitsplänen" weiter, wobei mein "Mann" mittlerweile einen anderen Vornamen trägt, da ich aus privaten Gründen nun auf Herrn München Marathon verzichte. Die Heirat wäre dann aber auch schon einen Monat früher. Sollte sich das Training nicht nach meinen Vorstellungen entwickeln, dann wird die "Hochzeit" auf 2019 vertagt.

Weitere Pläne, was Veranstaltungen / Wettkämpfe anbelangt, werde ich dann im Laufe des Januar / Februar 2018 schmieden - natürlich auch hier berichten. 
Ansonsten gilt: mehr Zeit in der freien Natur verbringen, Qualitytime mit Familie und Freunden und meine Weiterbildung erfolgreich beenden.

Vielen Dank an alle, welche mich in 2017 begleitet haben und auch im kommenden Jahr begleiten werden. Auf ein gemeinsames gutes, schönes und glückliches 2018.

Sonntag, 30. Juli 2017

12 Stunden Höhenmetersammeln am Hohler Buckel

Vergangenen Sonntag war ich beim Charityevent am "Hohler Buckel" in Hörstein/Alzenau.
Der ein oder andere hat es ja auf meiner Seite bei Facebook ja schon gesehen und gelesen. 

Das Event wurde von Rad statt Rollstuhl / Besi & Friends organisiert und hatte den vollen Titel: „12 STUNDEN HOHLER BUCKEL – HÖHENMETER SAMMELN FÜR EINEN GUTEN ZWECK. Andreas „Besi“ Beseler kommt aus Rodgau und lebt seit mehr als 20 Jahren mit der Krankheit Multiple Sklerose. Seit Jahren sammelt er unter dem Motto „Rad statt Rollstuhl“ Geld für die Nathalie-Todenhöfer-Stiftung und somit für Multiple-Sklerose-Erkrankte um diese zu unterstützen. Für dieses Event hatte er die Idee, möglichst viele (die max. Teilnehmerzahl lag für 2017 bei 250 Teilnehmer/innen) möglichst oft innerhalb 12 Stunden den "Hohler Buckel" rauf und wieder runter fuhren, damit möglichst viele Höhenmeter zustande kommen.

So gingen am vergangen Sonntag rund 250 Radfahrer/innen, mit dem Rennrad, Mountainbike, Tourenrad und teilweise auch Liegerad, um 6:00 Uhr an den Start in Hörstein/Alzenau. 
Eine Runde führte etwa 3,5 Kilometer bergauf, auf der anderen Seite des Berges auch etwa 3,5 Kilometer wieder bergab und dann nach einem Wendepunkt erneut den Berg rauf und runter. Jede Runde war rund 15 Kilometer lang und beinhaltete 367 Höhenmeter. 367 Höhenmeter, welche durch die Fahrer selbst oder Familie / Freunde / andere Supporter mit einer entsprechenden Centspende pro Höhenmeter bedacht wurden. Es ist wirklich "krass" wie sich dies dann entsprechend zu einer schönen Summe aufsummiert - dazu aber später mehr.

Team Ruhrpottradler vor der ersten Runde
Meine Wenigkeit ging in einem 3er Team unter dem Teamnamen "Ruhrpott Radler" an den Start. Teammitglieder waren meine Namensvetterin Lara und ihr Partner Stefan aus Dortmund sowie natürlich - ich ;-). Wir sind bereits am Samstag angereist und haben die Nacht vor dem Event dann in Lara's alten Heimat verbracht (zumindest Lara und ich), Stefan war dann nochmal eine Ecke weiter.




Nach einer doch recht kurzen Nacht, obwohl - so spät waren wir gar nicht im Bett, starteten wir dann gegen 5:40 Uhr zum Parkplatz und von da zum Start. Auf unsere erste Runde ging's für uns dann gegen 6:50 Uhr. Etwa eine Stunde später hatten wir alle unsere erste Runde geschafft und stärkten uns erst einmal am super Verpflegungsstand, dann ging's auf Runde Nummer 2.



Während ich nach meiner zweiten Runde eine längere Pause machte, fuhr Lara ihre 3. Runde. Als Lara von dieser wiederkehrte schwangen wir uns nochmal gemeinsam auf's Rad um dann nach unserer Rückkehr eine Wurst vom Grill zu mampfen und uns nett zu unterhalten.
Ich gab ein Interview (ein wenig Fernsehen) war vor Ort und als Stefan dann wieder zu uns stieß, ging's für Lara und mich erneut gemeinsam auf die Strecke - für Runde 5 beziehungsweise Runde 4.
Wieder am Start und einige später fuhren wir dann unsere Abschlussrunde, gemeinsam alle zu dritt. Wir beendeten das Event mit insgesamt 14 Runden und brachen dann auf, zurück in den Pott.


Starterbeutel

Insgesamt war dies ein wunderbares Event. Super organisiert mit toller Verpflegung für die Fahrer, aber auch die Besucher, einer elektronischen Rundenzählung, aber vor allem mit eine super Stimmung und wie immer schön zu sehen, was man mit einer positiven Einstellung auch dann noch schaffen kann, wenn man unter einer Krankheit leidet. Für mich war es so schön, dass ich dank meines Teams bei diesem Event dabei sein konnte und so viele liebe Leute der Besi & Friends wiedergetroffen habe, als auch Bruno und neue Leute kennengelernt habe.
Auch sehr nett, der tolle Starterbeutel mit Präsenten der Sponsoren.

Es wurden übrigens rund 27.000 € zu Gunsten der Nathalie-Todenhöfer-Stiftung erradelt (über 520.000 Höhenmeter). Wow - was für ein schönes Ergebnis. Sollte es 2018 eine Wiederholung geben, so werde ich, wenn es passt, gerne wieder mit dabei sein.

Abschließend noch ein paar Bilder, vielen lieben Dank an die Fotografen Highlanders "RheinMainSportsBlog" und BikeBlogBerlin, dass ihr mich so gut auf dem Rad erwischt habt und ich die Bilder nutzen darf.







(c) BikeBlogBerlin

Freitag, 24. März 2017

Saisonplanung 2017

Jetzt, wo es im Training seit ca. 4,5 Wochen wieder recht rund läuft und nebenbei übermorgen der erste "Wettkampf" für 2017, für mich, ansteht ... da habe ich mal geschaut was danach noch interessant ist.

Nachfolgend meine Übersicht:

26.03.2017: Weir Venloop (21,0975 km) - gemeldet
02.04.2017: Lauf für die Liebe (5 km) - wenn ich es zeitlich noch organisiert bekomme
23.04.2017: 25.Sparda-Bank Brückenlauf (10 km) - interessiert
01.05.2017: 3. Herz-Kreislauf Essen (5 km und/oder 10 km) - interessiert
21.05.2017: VIVAWEST Marathon (10 km) - interessiert
28.05.2017: ELE Triathlon (500 m / 22 km / 5 km) - interessiert
11.06.2017: ŠKODA Velodom Köln (68,5 km) - für Startplatz beworben
18.06.2017: Bochum Urban Trail (10 km) - interessiert
01.07.2017: Bergischer6Stundenlauf - gemeldet
09.07.2017: Oberhausen Urban Trail (10 km) - interessiert
20.08.2017: Cyclassics Hamburg (60 km) - für Startplatz beworben
27.08.2017: 10 Freunde Triathlon Darmstadt (380 m / 18 km / 4,2 km) - gemeldet
03.09.2017: Willicher Triathlon (300 m / 33 km / 3 km) - interessiert
08.09.2017: 2. OTV Endurance Meile (5 Meilen) - interessiert
17.09.2017: Dortmund Urban Trail (10 km) - interessiert
24.09.2017: 4. Sparda-Bank CentrO-Lauf (10 km), interessiert
15.10.2017: Vivactiv Rhein-City Run (21,0975 km) - interessiert
05.11.2017: 45. Bottroper Herbstwaldlauf (10 km) - interessiert
25.11.2017: 26. TUSEM Blumensaat-Lauf (10 km) - interessiert 
31.12.2017: Silvesterlauf ;) (Ort?, Distanz?, ... - alles noch unklar!)

Mal schauen, wo am Ende des Jahres überall ein Haken dran ist und mit welchen Eindrücken, Ergebnissen, ...

Sonntag, 15. Januar 2017

Jahresbeginn 2017 mit Verletzungspause = ungünstiger Saisonstart

Mein Start in die neue Saison - die Saison 2017 war nicht optimal, aber das ist den meisten von euch ja auch schon bekannt. 
Für mich ist es gerade aber nicht so einfach, mit der Situation umzugehen beziehungsweise diese vollumfänglich zu akzeptieren, denn eigentlich wollte ich mich seit KW 1/2017 auf den Halbmarathon in Venlo, Ende März vorbereiten (10-12 Wochen Vorbereitung hatte ich geplant).
Hinzu kommt, dass ich irgendwie merke, dass ich ohne regelmäßige Bewegung echt unausgeglichen werde. Nun ja, gerade deswegen gibt's halt auch die ein andere Ausgleichseinheit. 

Warum die Vorbereitung nun wesentlich kürzer ausfällt?!
Nachdem mein linkes Sprunggelenk, seit ~ KM 9 des Silvesterlauf quasi dauerhaft schmerzhaft war inklusiver leichter Schwellung bin ich dann doch mal zum Arzt.
Vorher war es in meinen Augen nicht nötig, da ich nach dem umknicken vor meiner Haustüre, Mitte Dezember, unmittelbar keine wirklichen Probleme hatte und meine Laufeinheiten wie gewohnt von statten gingen.
Am 23. Dezember '16 gab's dann plötzlich die ersten Probleme am Abend nach dem Lauf. Daraufhin erst einmal keine Laufeinheiten mehr - ging auch dank Sturz mit dem Fahrrad am Vormittag des Heiligen Abend auch nicht. Der Fuß gab aber auch fix wieder Ruhe und war zwischen den Feiertagen auch schmerzfrei, sodass ich mich dann auch für den Start am Silvesterlauf entschied. Für den Fuß ein Fehler, wie sich nun herausgestellt hat. Habe mir nämlich das vordere Außenband verletzt (glücklicherweise nicht komplett durch) und durch die nicht eingehaltene Ruhepause, unmittelbar nach dem Trauma, den Heilungsbeginn / die Neubildungsphase verzögert. So habe ich nun noch ein wenig "Spaß" damit. 

Als Therapie gab's die erste Woche 6 x Iontophorese, 6 x Salbenpflaster und 3 x Laser. Schiene nicht, da Verletzung schon zu "alt".
Letzte Woche gab's dann 'ne Bandage und die Veranlassung von weiteren 3 Iontophorese Anwendungen inklusive Salbenpflaster.
Die Erlaubnis für lockere Spaziergänge gab's auch - gleichzeitig war ich noch auf dem Radergometer, im Schwimmbad und beim Krafttraining. Den Fuß natürlich nicht übermäßig belastet, aber bei einem Spaziergang bleibt eine Belastung natürlich nicht aus.
Theoretisch habe ich nun 4 1/2 Wochen Heilungsverlauf, praktisch aber erst 2 Wochen hinter mir, denn durch den Silvesterlauf gab's die Überbelastung und die Quittung. 
Vergangenen Freitag habe ich mir zusätzlich zur ärztlichen noch eine Meinung aus physiotherapeutischen Sicht geholt. Heraus kam ein kompetenter und vor allem sympathischer Check inklusive Meinung / Austausch und es wurde der Plan für die nächsten Wochen besprochen. Vielen Dank Celine Kirinić von körperART für die genommene Zeit, die Meinung und die Besprechung der Vorgehensweise für die nächsten Wochen.

Die nächsten 2-3 Wochen heißt es weiterhin Radergometer, schwimmen und Krafttraining, spazieren gehen sofern keine Schmerzen. Eine Ausnahme wird die Leistungsdiagnostik am Mittwoch, welche ich abgestimmt und wie geplant durchführen lassen, denn der reale Laufanteil ist da bei mir sehr, sehr kurz.
Wenn es mir auch sehr schwer fällt: Meine ersten kurzen und langsamen Läufe wird's dann voraussichtlich ab Ende der KW 5/2017 geben. Werde aber auf alle Fälle langsam anfangen und wahrscheinlich erst einmal "woggeln".

Mal schauen, welche Aussage der Arzt am Dienstag in der Frühe fällt.

Grundsätzlich möchte ich den Plan und vor allem Wunsch, Ende März beim Halbmarathon Venloop (Venlo) zum ersten mal diese Distanz zu finishen, zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht aufgeben, auch wenn es vielleicht die bessere Entscheidung wäre. Ich glaube aber noch fest daran, dass es klappt und habe darum auch schon eigenständig Abstriche an meinen gesetzten Zielen gemacht, denn jetzt werden es nach aktuellem Stand nur noch circa 6 Wochen intensive Vorbereitung. 

Das Ziel ist nun: 
In 71 Tagen an den Start gehen können und schmerzfrei, innerhalb 3 Stunden (keine Wertung bei über 3 Stunden) ankommen.

Es gilt für mich weiterhin:



Ich gebe bezüglich des oben genannten Motto mein Bestes und denke sehr positiv, wenn ich auch zwischenzeitlich echt heulen könnte, wenn ich all' die schönen Lauffotos sehe (aber ich hoffe: ihr lauft alle den ein oder anderen KM für mich mit).
Bin aber sehr happy, dass ich zumindest in Sachen Ernährung wieder voll in meinem Plan bin und da zumindest schon aktiv in der Vorbereitungsphase. Auch schaden die Schwimmeinheiten sicherlich nicht, da ich nach wie vor diese Disziplin vernachlässige und jetzt aus der Not heraus trainiere.

Und sonst?:
Jetzt genug gejammert. Insgesamt bin ich motiviert für eine tolle Saison 2017 - die kommt, nur halt ein wenig später und vielleicht - ganz vielleicht klappt es ja für mich mit einem Platz im Team und ich kann als ASICS Frontrunner unterwegs sein. 

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Saisonrückblick 2016 und kleiner Ausblick auf 2017

Jetzt dauert es nicht mehr lange und das Jahr 2016 ist vorüber gegangen - wobei eher gerannt als gegangen. 

Somit steht nun auch der bei uns Sportlern irgendwie übliche Saisonrückblick sowie der
Saisonausblick an. Ich mache es recht kurz und verlinke euch einfach nochmal alle Berichte zu meinen Teilnahmen.
Mit dem Verlauf der sportlichen Saison 2016 bin ich weitestgehend zufrieden, mein Ausblick auf 2017 ist noch nicht vollständig und somit auch noch nicht fertig.

Highlights 2016 waren aber alle Fälle die Ruhr2NorthSea Challenge in seiner besonderen Form und die Teilnahme am Münsterland Giro im ŠKODA Veloteam. Auch immer ein Genuss, die Läufe mit meiner Schwester gemeinsam. Ach, überhaupt hat mir 2016 mal wieder sehr intensiv gezeigt, welch nette Leute man doch über den Sport kennenlernen kann. Freue mich auf 2017 mit EUCH.

In 2016 war ich bei den nachfolgenden Veranstaltungen am Start und der finale Lauf für 2016, Silvester steht noch an.

03.01.2016: 38. Ratinger Neujahreslauf (5 km)
02.04.2016: 34. Benrather Volkslauf (5 km)
17.04.2016: 24. D-dorfer SPARDA BANK Brückenlauf (10 km)
24.04.2016: 8. Hephata Run
01.05.2016: 2. Herz-Kreislauf-Lauf Essen (5 km & 10 km)
22.05.2016: 10 km Lauf im Rahmen des 4. VIVAWEST Marathon
29.05.2016: 5. Lauf gegen Rechts (7,4 km linksrum um die Alster)
18.06.2016: Ruhr2NorthSea Challenge (300 km mit'm Rad)
14.08.2016: Deutsche Post Ladies Run in Essen (10 km)

27.08.2016: Sarkomtour
28.08.2016: XLETIX Ruhrgebiet (S-Distanz)
02.09.2016: 1. OTV Endurance-Meile
10.09.2016: 3. Welterbelauf ZOLLVEREIN (10 km)
11.09.2016: 14. NEW-Volksbadlauf
17.09.2016: Onkolauf 2016 (7,5 km - Walking) - mir fällt grade auf, dass ich hierzu gar nix geschrieben habe
02.10.2016: Sparda-Bank CentrO-Lauf Oberhausen (10 km)
03.10.2016: Sparkassen Münsterland-Giro
23.10.2016: 4. Seidenraupen-Cross (6,6 km)

06.11.2016: 44. Bottroper Herbstwaldlauf (10 km)
26.11.2016: 26. TUSEM Blumensaat-Lauf
31.12.2016: Silvesterlauf Zeche Zollverein

Ich hoffe, dass ich Samstag einigermaßen gut über die Strecke komme, denn ich hatte leider in den letzten 2 1/2 Wochen = quasi 3 Mal ungewollten Bodenkontakt, wobei ich die ein oder andere kleinen, aber spürbaren Blessuren davon getragen habe. Eine positive Sache daran: das Training, welches entschleunigt werden soll (gem. Leistungsdiagnostik) ist dadurch automatisch entschleunigt worden. Spazierengehen ging nämlich ganz gut die letzten Tage.

Veranstaltungen für 2017, welche schon feststehen und ich auch schon angemeldet bin:

26.03.2017: Venloop in Venlo (da soll es zum ersten Mal ein Halbmarathon für mich werden)
01.07.2017: Bergischer6StundenLauf
- to be continued - 

Einzig nicht so optimale in 2016 und in 2017 gilt es dies auch wieder zu optimieren - den Körperfettanteil / das Gewicht. Dann werde ich wohl auch wieder etwas schneller sein ;-). Ich schaffe es irgendwie nicht da eine gewisse Kontinuität hineinzubringen. Und in 2017 hoffentlich auch wieder Triathlon. Mal sehen was der Terminplan sagt ...

Euch auf alle Fälle, wenn ich euch nicht mehr sehe: gutes hinkommen ins Jahr 2017.

Montag, 10. Oktober 2016

11. Sparkassen Münsterland Giro

Mit meiner Teilnahme am Münsterland Giro ist ein weiterer Traum / ein weiteres Ziel real geworden.

Ich erinnere mich an ein Gespräch mit Jule beim Fahrradfilmfestival vor 2 Jahren. Dort haben wir uns
darüber unterhalten, dass ich auf alle Fälle mal einen Triathlon machen mag und bei einem Rennen mit dem Fahrrad teilnehmen mag. Ob MTB oder Rennrad, da hatte ich mich noch nicht festgelegt. Den Traum (Wunsch) vom Triathlon habe ich mir 2015 zweimal erfüllt und es wird noch Wiederholungen geben. Für die Geschichte mit dem "nur" Rad fehlte ein Zeitpunkt wo es passte. 

Anfang 2016 bewarb ich mich dann also für ein Platz im ŠKODA Veloteam, denn seit Herbst 2015 besaß ich ja nun auch endlich das passende Rad für die Hamburg Cyclassics oder den Münsterland Giro. Für Hamburg hatte ich kein Glück, aber dann ja für Münster (die Nachricht kam recht spät - die 10 km beim Sparda-Bank CentrO-Lauf waren schon fix). Ach was habe ich mich gefreut über die Mail "Willkommen im Team", aber somit wuchs auch der Respekt, denn es sollte mein erstes Rennen werden - gefordert wurde ein 26er Schnitt auf der ca. 70 km Runde - ich war am Vortag noch 10 km laufen und insgesamt hatte ich mich nach der Ruhr2NorthSea Challenge mehr auf das Laufen als auf das Radfahren konzentriert. Letztendlich habe ich dann irgendwann beschlossen, dass ich es einfach locker angehe. Ziel war nur: heile durchkommen und möglichst nicht vom Besenwagen überholt werden oder gar am Ende, weil zu langsam nicht in die Wertung kommen. So ging es dann mit der eignen Panik im Vorfeld ...

Nach dem Lauf vom 02.10.2016 bin ich dann nach Hause und quasi wenige Stunden später mit dem RE2 nach Münster. Dort habe ich dann fix in der DJH eingecheckt und bin zur Pre-Race-Party von ŠKODA. Dort gab es dann ein Buffet zur Stärkung für den nächsten Tag und ein Treffen mit Marcel Kittel. Fing ja schon mal alles echt super an. Die ersten netten Bekanntschaften, mit anderen Teammitgliedern, war ebenfalls gelungen. Dann ging's inklusive Startbeutel für den großen Tag, zurück in die Jugendherberge und zeitig ins Bett.

Um 6:30 Uhr ging dann der Wecker am Montagmorgen. Anziehen, Sachen packen und auf ins VIP Zelt von ŠKODA zum Frühstück. Bisschen mit den anderen Teammitgliedern quatschen und dann die Meter zum Start rollen. Auf ging's in den Startblock und dann kurz nach 8:30 Uhr raus auf die Strecke.


Unterwegs lief es dann gut für mich, wenn ich auch auf weiten Strecken häufig "mein eigenes Feld" gebildet habe, aber ich war auch nicht zu unglücklich drüber. Der Wind und insgesamt das Wetter meinte es gut mit uns, der Belag feucht und zwischendurch Nebel, aber nicht strömender Regen von oben gepaart mit fiesem Gegenwind. Tempomäßig waren alle meine Befürchtungen auch umsonst, denn ich war deutlich zügiger als ich erwartete unterwegs und doch des nassen Straßenzustandes angepasst. Rechts und links gab's einige Sturzopfer zu sehen und ich hoffe, dass alle mittlerweile wieder wohlauf sind. Die Strecke ging von Münster aus, über Schapdetten in Richtung Billerbeck. Von Billerbeck über Darfeld nach Horstmar und von dort dann über Laer, Altenberge und Nienberge zurück nach Münster. Nachdem ich mein Vorhaben (heile durchkommen und möglichst nicht vom Besenwagen überholt werden und in die Wertung kommen) erfolgreich erholt hatte ging es für mich wieder ins VIP Zelt von ŠKODA. Dort gab's dann eine After-Race Stärkung und Massage. Nach einer Dusche ging ich dann noch über die "Messe" und gönnte mir noch Kaffee und Kuchen bevor ich in den Zug Richtung Heimat stieg.

Zuhause war dann "Beine hoch" angesagt und es gab später noch Abendessen von meinem Lieblingschinesen.

Eines steht jetzt schon fest: es war nicht mein letztes Rennen und 2017 werde ich mein Glück beim ŠKODA Veloteam erneut probieren, denn es hat sich gelohnt! Vielen, vielen Dank für dieses wunderbare Erlebnis natürlich auch an ŠKODA und die Organisation dahinter.




Zahlen und Fakten zum 11. Sparkassen Münsterland Giro vom 03.10.2016

Distanz: Cup der Sparkasse Münsterland  (70 km)
Zeit: 2:29:09 min (netto)
HF-durchschnitt: 143 bpm
HF-max: 159 bpm

Platz: 177 von 221 (Frauenwertung)
51 von 59 (AK Master 1 / WSen1)

Nach dem Rennen am VIP-Zelt ;-)

Donnerstag, 8. September 2016

Kapitel 15: Ruhr2NorthSea Challenge - Spendenübergabe

Am 20.08.2016 war es soweit. Der große Tag, der Spendenübergabe und damit gleichzeitig das Ende unserer Spendenradtour für Jonas.

Alles begann gegen Ende des Jahres 2015 und wurde zum Jahresbeginn mehr als konkret. Es folgte eine Phase der eigenen Vorbereitung und Organisation von einigen Aktivitäten um möglichst viele Spenden für Jonas Delphintherapie zu sammeln. Inklusive Teilnahme an der Ruhr2NorthSea Challenge vom 18.06.2016. Wie berichtet sind wir von Duisburg bis Bensersiel geradelt für Spenden, welche wir bis zur heutigen Übergabe gesammelt haben.

Am 31.07.2016 wurde die Spendenaktion auf betterplace.org durch mich beendet. Zustande gekommen waren darüber 3.071 € und somit schon das Doppelte des Ziel, welches wir anfänglich hatten und für gut befunden hatten. Einfach der Wahnsinn. Lieben Dank an alle, welche darüber den ein oder anderen Euro für Jonas und seine Delphintherapie dagelassen haben.

Weitere Spenden kamen u. a. durch Trikotverkäufe auf der Fahrrad Essen / beim Fahrradfrühling, Kuchenbasar im Rahmen des Fahrradfrühling & der Verlosung beim Fahrradfrühling zusammen. Auch der Inhalt der Spendenbüchsen u. a. bei bewegungsfelder trugen Ihren Teil zur endgültigen Spendensumme bei. Weitere Spenden kamen noch einem Mülheimer Geocachingstammtisch zusammen oder wurden direkt auf das Spendenkonto überwiesen. 

Um die Spendenübergabe in einem passenden Rahmen zu zelebrieren sind wir gemeinsam mit Jonas eine kleine Runde Fahrrad gefahren. Von TriMobil, welche uns netterweise ein Hase Pino zur Verfügung gestellt hatten, ging es über die Erzbahntrasse zur Erzbahn Bude und wieder zurück.



Am Ende der Tour konnten wir Jonas dann einen Spendenscheck über 4.520 € inkl. Geldkoffer überreichen. Da war die Freude bei allen riesig, denn Jonas kann dadurch nun im Sommer 2017 zu den Delphinen reisen und die Therapie angehen.
Zum Abschluss des Tages hat uns Jonas gemeinsam mit seiner Mutter noch zum Essen eingeladen. Vorher hatte er Jenni und mir schon einen wunderschönen Blumenstrauß überreicht.

Abschließend möchte ich den nachfolgenden Unternehmen nochmals für die Unterstützung danken. Entweder wurde großzügig gespendet oder es wurden die tollen Preise für die Tombola, im Rahmen des Fahrradfrühlings, gesponsert. Von dem ein oder anderen gab es besondere Sonderkonditionen, welche die Aktion dadurch auch unterstützt haben.


Ein großes DANKE geht daher nochmals an:

Mittwoch, 7. September 2016

Sarkomtour 2016

Das Wochenende 27.08.2016 / 28.08.2016 sollte ein sportliches werden.

Für Samstag, 27.08.2016 stand eine Teilnahme an der Sarkomtour an.

Gemeinsam mit Sylvia (welche mich auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht hatte) ging es in diesem Jahr statt RWW Ruhrauenlauf zu dieser Veranstaltung. Hatte nach der Info von Sylvia in 2016 erstmalig davon gehört / gelesen. Dabei fand die Sarkomtour in diesem Jahr schon zum 11. Mal statt.

Um 8:30 Uhr starteten wir bei wunderbaren Wetter (es war noch nicht zu warm) und fuhren gemeinsam mit dem Rad zum Startpunkt am Seaside Beach. 



Recht pünktlich um kurz nach 11:00 Uhr fiel dort der Startschuss für die Umkreiselung des Baldeneysee. Je Runde (ca. 14 km) / je Kilometer durften dann Sponsoren spenden für die Krebsforschung am Westdeutschen Tumorzentrum. Nachdem wir mit unseren Rundenanzahlen zufrieden waren, haben wir gemütlich den Heimweg angetreten. Selbstverständlich ebenfalls mit dem Rad.



Insgesamt fand ich es eine nette Veranstaltung. Ob 2017 wieder hängt vom Termin ab und meinen weiteren Saisonplänen / -ziele für das kommende Jahr. Wenn's passt jedoch gerne.

Abschließend das Gesamtergebnis alle Radfahrer/innen - Kopie des Facebookpost der Sarkomtour:

Einmal nach Rom und Zurück mit dem Fahrrad - Sarkomtour mit neuem Rekord
Die 11. Auflage der diesjährigen Sarkomtour ist mit einem Rekordergebnis erfolgreich geendet: 111 Fahrer fuhren (kumulativ) insgesamt 3.696 Kilometer um den Baldeneysee und konnten durch die Unterstützung zahlreicher Sponsoren 25.000€ für die Sarkomforschung einfahren. Diese Strecke entspricht mehr als der doppelten Distanz von Essen nach Rom. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen wurden von Einzelfahrern ausgehend vom Seaside Beach bis zu 130 Kilometer gefahren. Mit 25 Teilnehmern war das Team der Firma Kraft-Maschinenbau aus Gütersloh angetreten und konnte alleine 5600 Euro erfahren. Durch großes Engagement von sowohl aktiven als auch passiven Teilnehmern konnte das Ergebnis des letzten Jahres deutlich übertroffen werden. Zu den großzügigen Hauptsponsoren zählten der Seaside Beach (Geschäftsführer: Herr Walterscheid) selbst, aber auch zahlreiche lokale Firmen (Getränke-Automatenhandel Tepasse, Obsthandel Elele, Fleisch- und Wurstwaren Thiers, Metro Essen, Bäcker Lindner, Stiftsquelle) sowie wie im letzten Jahr erneut der Lions-Club Bocholt.

Mittwoch, 22. Juni 2016

Kapitel 14: Ruhr2NorthSeaChallenge - Ruhr2NorthSea Challenge 2016

Am vergangenen Samstag (18. Juni '16) war es soweit - der Tag der Ruhr2NorthSea Challenge 2016 und unserer Spendenradtour für Jonas.


Mein Fahrrad hatte ich Freitagabend bereits fast fertig beladen. Gegen 20:30 Uhr ging ich ins Bett, aber geschlafen habe ich erst so um 22:00 Uhr herum. War wohl doch etwas aufgeregt vor dem großen Tag. Nachdem ich eingeschlafen war, habe ich bis zum Wecker am Samstag sehr gut geschlafen.

kurz vor dem Start mit Moritz (c) M. Thevissen
Der Samstag und damit die Teilnahme an der Ruhr2NorthSea Challenge 2016 begann für mich um 2:30 Uhr mit dem läuten des Wecker. Um 2:45 Uhr bin ich dann aufgestanden und habe mich fertig gemacht (Fahrradsachen anziehen, ein bisschen was frühstücken und den Rest in den Taschen am Fahrrad verstauen). Im Anschluss ging's dann um 3:30 Uhr für mich zum Mülheimer Hauptbahnhof, und mit der S-Bahn um 3:45 Uhr nach Duisburg-Schlenk. Von Duisburg Schlenk aus dann zum Startpunkt an der Schauinsland-Reisen-Arena geradelt. Dort habe ich noch persönlich Bekanntschaft mich Michaela gemacht, Jenni gefunden und kurz vor dem Start haben wir dann noch mit Moritz (Jonas Vater) gesprochen und ein Foto gemacht. Schön, dass du gekommen bist Moritz.

Schloss Raesfeld (Checkpoint 50 KM)
Um 4:30 Uhr sind wir dann pünktlich mit unseren Rädern in Duisburg auf die etwas über 300 Kilometer lange Strecke nach Bensersiel gestartet. Am Anfang noch einem sehr großen Feld, welches sich aber nach den ersten 10 Kilometern dann doch schon sehr entzerrt hatte. Die ersten ca. 50 Kilometer nach Schloss Raesfeld, dem ersten Checkpoint nach dem Start rollten bei uns sehr gut. Wir benötigten 2 Stunden - 20 Minuten - 40 Sekunden, inklusive Ampelstopps sowie kurzer Pause etwa 7 Kilometer vor Schloss Raesfeld (zum Regensachen anziehen). Am ersten Checkpoint wurden wir dann von einem Teil des Teams Wüster - hering powered by bewegungsfelder überrascht. 


Epe (Checkpoint 100 KM)
Vom Checkpoint "Schloss Raesfeld" ging es dann nach Wasserflaschen auffüllen und Örtlichkeiten aufsuchen, zunächst mit einem anderen Team (ursprünglich 2 Teams), weiter auf die nächsten 55 KM und Richtung Frühstück in Epe. Es lief weiterhin gut, der Regen machte auch Pause und so kamen wir nach etwa 2 Stunden und 43 Minuten an Checkpoint 100 KM an - hatten aber schon ca. 105 Kilometer zurückgelegt. In Epe gab's dann erst einmal Kaffee, für Jenni auch 'ne Kleinigkeit vom Frühstücksbuffet und eine längere Pause als in Raesfeld. Das Team / die Truppe, welche mit uns in Raesfeld gestartet sind kamen kurz nach uns an - hatten diese doch unterwegs leider die ein oder andere Radpanne, in Form von platten Reifen. Nach der Stärkung sind wir dann um etwa 10:35 Uhr aufgebrochen um die restlichen Kilometer für diesen Tag zu bestreiten.

Pause Checkpoint KM 150
Der nächste offizielle Checkpoint und Ort, wo wir Wasser und kleine Snacks erhielten lag wieder rund 50 Kilometer vom letzten Punkt entfernt - in Georgsdorf an einer Mühle. Mittlerweile zeigte sich auch die Sonne und es wurde richtig war. Über die R2NSC-App, WhatsApp und über Facebook bekam ich mittlerweile immer mehr Anfeuerungen und gute Wünsche für die Strecke, welche ich auch immer an Jenni weitergab. Sie sollte schließlich auch motiviert sein. Etwa 20 Kilometer vor Georgsdorf trafen wir dann wieder auf das uns bekannte Team (es fuhren dort 3 Teilnehmer/innen mit, welche Jenni schon im Vorfeld kannte) und so fuhren wir bis Georgsdorf gemeinsam. Für die Strecke Epe - Georgsdorf benötigten wir  2 Stunden - 25 Minuten "reine Fahrzeit".




Ich entschied mich dazu beim Chekpoint 150 KM ein wenig länger Pause zu machen, Jenni machte mit. Mir war klar, dass ich das bisherige Tempo nicht unbedingt noch 150 weitere Kilometer so treten sollte / könne und mein linker unterer Rücken zeigte sich auf den etwa 20 Kilometern vor Georgsdorf mal wieder nicht so nett. Anmerkung am Rande: Stabitraining / Stabitraining / Stabitraining ;-) muss intensiviert werden. Orthopädisch ist alles okay. Außerdem habe ich nach der Hälfte der Strecke einen Hosenwechsel vollzogen, damit das Gesäß auch ein wenig "Abwechslung" auf der langen Strecke bekommt. Halbzeit war geschafft - war schon ein gutes Gefühl zumal es bis dahin echt bis auf "Rücken" sehr, sehr positiv lief.

Mittagessen Checkpoint KM 200
Um 13:44 Uhr sind wir dann in Georgsdorf wieder mit unseren Rädern aufgebrochen. Das Wetter war immer noch sonnig und so hofften wir, dass es trocken bleibt. Leider blieben wir nicht vom Regen verschont und so wurden wir auf den ca. 50 Kilometern zum "Mittagessen" nochmal ein wenig nass. Im Biergarten des Restaurant angekommen gab es Nudeln mit Bolognese und so stellte ich mich auf Riegel essen ein, aber dann die positive Überraschung. Ich bekam durch die Küche extra eine Portion Salzkartoffeln zubereitet. Die taten nach 200 Kilometern in den Beinen echt mega gut. Während dieser Pause haben wir kurz mit Moritz telefoniert und uns dann für die restlichen 100 Kilometer aufgemacht.

Salzkartoffeln nach 200 KM, da freut man sich ;-)

Von Checkpoint 200 an wurde dann im 40 - 30 - 30 Schema gedacht, denn 40 Kilometer waren's bis zum nächsten Chekpoint "Kaffee und Kuchen", dann 30 Kilometer bis zum Motivationsgetränk und vom letzten Stopp dann die letzten 30 Kilometer ins Ziel. Auf die 40 Kilometer zu Kaffee und Kuchen ging's für uns um etwa 17:00 Uhr und wir wurden die nächsten 2 Stunden und 6 Minuten immer wieder von ein wenig Regen begleitet, aber nicht konstant und das war auch gut so. Ich bekam weiterhin Motivation über die verschiedenen Kanäle und so schaffte ich diese Strecke mit vielen Positionswechseln (mittlerweile starke Probleme im Rücken) und in reduziertem Tempo auch. Im Café gab's für Jenni und mich dann Kaffee - beide keine Lust auf Kuchen und bei mir noch Schmerzmittel. Ich habe kurz darüber nachgedacht Schmerzmittel oder aufhören, aber im Endeffekt war Aufgeben 60 Kilometer vor dem Ziel keine Option für mich! Der restliche Körper war noch überraschend gut und fit, Motivation war auch noch da. Ich sah bei KM 240 nicht gut aus - daher kein Foto ;-). Vor der Abfahrt den Rücken noch ein wenig gedehnt und dann ging's los.

Motivationsgetränk bei Checkpoint KM 270
Bei der Abfahrt von KM 240 zum Motivationsgetränk in Aurich, rief ich nochmal meine Schwester an. Mit neuer Kraft ging es dann weiter und immer weiter. Nach 1 Stunden und 52 Minuten erreichten wir dann die Kneipe. Kurz vorher hatte Moritz uns nochmal angerufen und für die restliche Strecke motiviert und angefeuert. Für Jenni gab's als Motivationsgetränk ein Bier, für mich eine Cola. Als besondere Motivationsspritze und auch pünktlich für die letzten ca. 30 Kilometer eine Spende in Höhe von 30 € für Jonas Delphintherapie.




Auf die letzten Kilometer ging es dann um kurz vor 22:00 Uhr. Anhand der zuletzt gefahren Durchschnittsgeschwindigkeiten von Checkpoint zu Checkpoint hatten wir uns dann das Ziel gesetzt gegen 23:30 Uhr im Hafen von Bensersiel einzufahren und somit zu den letzten ca. 30 Kilometern nur soviel: es rollte bei uns.
Es lief gut und wieder schneller als von KM 200 - KM 270. Als es dunkel wurde und Jenni mit einem defekten Licht quasi an meinem Rad klebte, es dann auch nochmal anfing zu regnen und ich meine Kontaktlinsen mittlerweile einige Stunden trug und Probleme mit der Sicht bekam wurden wir ein wenig langsamer, aber trotzdem kamen wir mit etwa 20 km/h im Schnitt flotter voran als ich mir das vor der Tour zu diesem Zeitpunkt gedacht hatte.

Um 23:20 Uhr fuhren wir nach knapp 19 Stunden auf den Beinen sein in Bensersiel am Hafen ein.

Ziel erreicht! Checkpoint 300 KM.
YEAH!
Ruhr2NorthSea Challenge 2016 geschafft.
300 km an (m)einem Tag sind nun nicht mehr nur ein Wunsch, sondern Realität.

303,8 km - 20,3 km/h Schnitt in Bewegung - 14 Stunden, 59 Minuten und 24 Sekunden reine Fahrzeit

Wir sind HAPPY!

Wer jetzt noch eine Spende für Jonas Delphintherapie leisten möchte (bis zum 31.07.2016) steht euch www.spendenradtour.de auf alle Fälle hierfür noch offen. Denkt dran: aller guten Dinge sind 3 und daher wünschen wir uns nun eine Summe von 3.000 € oder mehr für Jonas, seine Familie und die gewünschte Delphintherapie zur weiteren Förderung von unserem Freund Jonas.

15.06.2016: Besuch bei Jonas (c) M. Thevissen

Ich möchte euch allen nochmals ein DANKE für die Unterstützung des Projektes aussprechen, aber die nachfolgenden bekommen noch ein besonderes Dankeschön:

R2NSC Unternehmergesellschaft: DANKE für den Startplatz, die Organisation und das Teilen der Aktion bei Facebook.

Nordpark Praxisklinik Mönchengladbach: DANKE für den riesigen Motivationsschub schon zu Beginn des Projektes, durch Spende von 1/3 meines allerersten Spendenziels.

cerascreen GmbH: DANKE für das zur Verfügung stellen, für eine einfache Testung auf Nahrungsmittel- und Proteinunverträglichkeiten. Durch diese Unterstützung konnte ich meine Ernährung und dadurch mein Training optimieren. Auch während der Challenge wusste ich so, was ich besser nicht zu mir nehme, konnte dadurch Magenprobleme vorbeugen. Es wird auch noch ein separater Bericht folgen.

bewegungsfelder GmbH: DANKE für die immer optimalen Trainingsbedingungen und eure Trainings- und Ernährungstipps.

emotion sportswear: DANKE Jenni für's Trikot und alles was du im Vorfeld geleistet hast. Vor allem aber, deinem Support während der Tour. Ich war so froh, dass ich nicht alleine unterwegs war.

Wie viele Kapitel zur Ruhr2NorthSeaChallenge noch folgen werden - ich weiss es nicht, denn es passiert grade noch einiges. Einen Abschlussbericht, wenn die Spendenaktion beendet ist, Jenni und ich eine "feierliche" Übergabe an die Familie gemacht haben, der wird auf alle Fälle noch kommen.

19.06.2016: Frühstück in Esens, am Tag danach

19.06.2016: Am Strand von Bensersiel

20.06.2016: 2tes Zielfoto bevor es nach Hause ging

Dienstag, 14. Juni 2016

Kapitel 13: Ruhr2NorthSeaChallenge - langsam wird's ernst

Am Samstag ist es dann auch schon soweit ... mein Abenteuer "Ruhr2NorthSea Challenge" - 300 km an (m)einem Tag startet. Ehrlich gesagt sind es ja 300 km und ein wenig ;-).

Gemeinsam mit Jenni und rund 192 weiteren radbegeisterten Menschen, werde ich um 4:30 Uhr von der Schauinsland Reisen Arena in Duisburg-Wedau nach Bensersiel losradeln.

Verfolgen könnt ihr mich dann hier: >>> LIVE TRACKING <<<

Da ich schon von einigen gefragt wurde, ob ich aufgeregt bin. 
Ja, ein wenig oder auch sehr - je nachdem wer fragt ;-). Aber, ich freue mich grundsätzlich auch einfach auf die Herausforderung und dies mit jedem Tag mehr. Habe ich doch eine Taktik für die Challenge, einiges für die Grundlagenausdauer getan, eine etwa 200 km lange Testtour gemacht und ein Motivationsziel zum Ankommen. Jetzt heißt es nur noch konsequente gluten- und sojafreie Ernährung bis zum Ziel, irgendwann im Laufe des späten Abend des 18.06.2016. Mit meinem Training bin ich, bis auf eine 90 minütige passive Einheit auf dem Berg durch.

Unseren "Motivator" JONAS, werden Jenni und ich morgen nochmal besuchen. 
Aber auch IHR, ihr alle welche uns schon so zahlreich unterstützt habt, seid Motivation pur. 
Durch euch und dem was ihr getan habt, wurde mein Anfangsziel sowie mein 2. Ziel schon übertroffen. Jetzt habe ich natürlich ein Höheres. Das ist aber auch nur noch 784 € auf www.spendenradtour.de entfernt.

Um den Betrag zu erreichen versteigere ich u. a. gerade noch 3 Artikel. Dies läuft über meine Facebook-Seite. Alle Aktionen gehen nun bis 27.06.2016 - 23:59 Uhr. Weitere Infos in der rechten Sidebar ...

Jetzt werde ich mal meine 7 Sachen packen, welche dann auf dem Postwege in die Ferienwohnung gehen. So kann ich am Samstag mit weniger Gepäck an die Nordsee radeln. Das Fahrrad wird dann am Freitag nach der Arbeit bepackt. Hoffe, dass ich bis dahin dann auch meine Startunterlagen habe. Bisher ist bei mir noch nichts angekommen. Daumen drück!

Alles weitere könnt ihr dann die Tage bei Facebook lesen.

Freitag, 10. Juni 2016

Saisonplanung 2016 (mal ein kleines Update)

In meinem Post vom 13.12.2015 sahen meine Pläne für 2016 etwa so aus:

03.01.2016: 38. Ratinger Neujahreslauf (5 km)
02.04.2016: 34. Benrather Volkslauf (5 km)
17.04.2016: 24. D-dorfer SPARDA BANK Brückenlauf (10 km)
01.05.2016: 2. Herz-Kreislauf-Lauf Essen (interessiert)
22.05.2016: 10 km Lauf im Rahmen des 4. VIVAWEST Marathon
05.06.2016: 6. KLEVER Sparkassen TRIATHLON (interessiert)
18.06.2016: Ruhr2NorthSea Challenge (300 km mit'm Rad)
Hier schon mal vielen Dank an die R2NSC UG (#R2NSC, #R2NSCUG), welche mich bei meinem Projekt unterstützen. Weitere Infos zum Projekt/Vorhaben folgen in Kürze. Sage nur schon mal, ein guter Zweck, welcher mir persönlich wichtig ist.
14.08.2016: Deutsche Post Ladies Run in Essen (10 km)
Letztes Augustwochenende dann wieder RWW Ruhrauenlauf und Kemnader Burglauf. Bis zum Ende des Jahres dann sicherlich auch noch die ein oder andere Veranstaltungsteilnahme.

Mittlerweile war ich schon auf einigen Veranstaltungen und meine Planung sieht mittlerweile so aus (durch klicken auf die vergangenen Veranstaltungen erfolgt eine Weiterleitung zum jeweiligen Blogeintrag):

24.04.2016: 8. Hephata Run
18.06.2016: Ruhr2NorthSea Challenge (300 km mit'm Rad)
14.08.2016: Deutsche Post Ladies Run in Essen (10 km)
27.08.2016: RWW Ruhrauenlauf (10 km Walking)
28.08.2016: XLETIX Ruhrgebiet (S-Distanz)
10.09.2016: 3. Welterbelauf ZOLLVEREIN (10 km)
02.10.2016: Sparda-Bank CentrO-Lauf Oberhausen (10 km)
23.10.2016: 4. Seidenraupen-Cross (6,6 km)
06.11.2016: 44. Bottroper Herbstwaldlauf (10 km)

Dazwischen und nach November folgt gegebenenfalls auch noch das ein oder andere. Spontane Entscheidungen zu Veranstaltungsteilnahmen werde ich sicher auch noch treffen. Wenn es nicht Laufen oder Radeln ist, dann ist es wahrscheinlich so, dass ich endlich mal mehr Zeit auf dem Golfplatz verbringe.