Montag, 9. Mai 2016

Kapitel 12: Ruhr2NorthSeaChallenge - eine 200 Kilometer lange Vorbelastung

Eine 200 Kilometer lange Vorbelastung, sollte es am 07.05.2016, gemeinsam mit Jenni werden. 
Ich gebe direkt im Vorfeld des Berichtes zu - es waren lediglich 184,6 Kilometer (so sagt "Strava").
Warum? Zum einen, weil mir ein Fehler im Zuge der Streckenplanung passiert ist, aber hauptsächlich mangels Licht und vorangeschrittener Zeit. Hätte meine Beleuchtung, wie geplant funktioniert und Jenni ihre Lampen mitgehabt, dann hätten wir die fehlenden 15 Kilometer noch irgendwie durch meine Heimat kreiselnd auch noch gemacht. Auf Grund von Schulterproblemen und irgendwie Schmerzen von ursprünglich linker LWS Bereich - nachher linker Unterbauch, war ich aber über ein beenden bei Kilometer 184,6 auch nicht undankbar. Meine Schulter muckt leider auch heute noch. Aber nun erst einmal von Beginn an. 

Gegen 8:10 Uhr sind wir bei mir Zuhause losgefahren. Erst in Richtung Oberhausen, dann ein Stück am Kanal entlang bis Dinslaken. Von Dinslaken aus ging es dann u. a. über Dorsten bis nach Haltern am See und ein Stück darüber hinaus, denn wir wollten am Silbersee II eine Pause machen. Jenni wollte einen Salat essen, aber leider hatte die Lokalität "geschlossene Gesellschaft" und somit gab's auch für sie nur Riegel, Fruchtbrei und Gel zum Mittagessen. Am Silbersee II sind wir dann etwa um 15:20 Uhr wieder los. Von Haltern aus ging es dann erst in Richtung Datteln und dann über Gelsenkirchen und Essen zurück in meine Heimat. Dort sind wir dann ca. um 21:50 Uhr gewesen.


Für mich war's auch direkt ein Test der Ernährung bei der Ruhr2NorthSea Challenge am 18. Juni 2016. Es sind etwa 375 kcal / Stunde über Kohlenhydrate, bei einer GA1 Obergrenze von 122 bpm pro Stunde zuzuführen. Da ich mich ja derzeit aktuell fast ohne "Gluten" vor allem ohne "Soja" ernähre war das Finden von geeigneten Produkten gar nicht so easy. Ein Teil der Kohlenhydrate fahre ich mir also während der Tour über das bewegungsfelder endurance rein und den Rest über Obstriegel/Obstquetschies und Gel rein. Ich muss sagen, dass das Trinken am Samstag noch schwergefallen ist - mit dem Essen hat es ganz gut geklappt, aber glaube trotzdem, dass ich es nicht geschafft habe die etwa 375 kcal/ Stunde runterzubekommen. Der Pappmund vom ganzen süßen Zeug hat auch genervt. Hier muss ich auch gucken, was ich dagegen bei der Challenge machen kann. Aber und das zählt, meine Beine nicht ganz so schnell müde, wie zuvor und vom Kopf her war ich auch um 21:50 Uhr den Umständen entsprechend, noch motiviert und da. Sieht auf den Bildern zwar anders aus ;-). Der Tag danach, gestern war auch überraschend gut. Hätte also doch noch zur Sternfahrt NRW gehen können, aber der am Vortag schon zugesagt "Zwergschnauzer-Spaziergang" war auch ein Träumchen und sicherlich die vernünftigere Entscheidung. 

Herfrequenz lag bei der Strecke am Samstag bei mir, durchschnittlich bei 119 bpm und maximal waren es 147 bpm. Gefahren sind wir 11:08 Stunden, unterwegs waren wir 12:46 Stunden. Bei der Challenge und somit unserer Spendenradtour starten wir ja einige Stündchen eher, aber ich denke wir werden auch ein bisschen länger unterwegs sein, denn es sind ja nochmal etwa 116 Kilometer mehr. 

Letzte Pause an der Erzbahnbude ;-).
Aber, tschakka - dank eurer bisherigen Unterstützung bin ich immer noch hoch motiviert was die Challenge, das Training und natürlich unser ankommen angeht. Helft weiterhin mit, dass Jonas Thevissen ein Wunsch erfüllt werden kann und er bald zu den Delphinen kommt.

Insgesamt fand ich es eine gelungene Tour. Was vor dem 18.06.2016 noch benötigt wird, das steht nun auch fest. Brauch auf alle Fälle noch andere Handschuhe.

Am Pfingstwochenende hoffe ich auf trockenes Wetter, denn ich bekomme Besuch von jemandem der sich auf gemeinsame Radtouren mit mir freut.

Da werden es dann jedoch keine 184,6 km an einem Tag.

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